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Akzidenz-Druck
Gelegenheitsdrucksachen. Akzidenzsatz und Akzidenzschrift wird
für hochwertige, spezielle Drucksachen eingesetzt.
ASCII
(American Standart Code for Information Interchange). Ein Standartformat
zur Darstellung von digitalen Daten in 8-Bit-Stücken.
Aufsichtsvorlage
Vorlage, die fotografiert oder mit einem Scanner in einen Computer
eingelesen werden kann.
Bildbearbeitung
Jedes bei
der Herstellung von Fotoillustrationen eingesetzte Verfahren,
mit dem der Inhalt oder die tatsächlichen Bilddaten manipuliert
oder geändert werden.
Bitmap
- Bild
Ein Bild, das aus einem Pixelraster zusammengesetzt wird. Der
Computer weist jedem Pixel einen Wert zu. Hierbei kann ein Pixel
aus einem Datenbit (schwarz oder weiß), aus bis zu 24 Bit für
Farbbilder oder aus 32 Bit für ein Bild mit Alpha- oder Transparenzkanal
bestehen.
Beschnitt
Oder auch Anschnitt, bezeichnet die Zugabe an Abbildungen die
als Druckformen, später in Katalogen, Illustrierten oder anderen
zu beschneidenen Objekten gefertigt werden. Der Beschnitt gewährleistet
durch den Überstand einer Abb. von 3-5 mm, daß das Fertigprodukt
an den Rändern keine ungleichmäßigen Kanten des Bedruckstoffes
erscheinen läßt. Der Beschnitt muß schon in der Reinzeichnung
angelegt werden.
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CMYK
engl. (C)yan, (M)agenta, (Y)ellow, Blac(k). Die subtraktiven
Grundfarben oder Prozeßfarben für den Farbdruck. Durch die drei
Komponenten Cyan, Magenta und Gelb läßt sich der gesamte Farbraum
darstellen. Schwarz wird dazugegeben, um die Farbe zu verstärken
und ein echtes Schwarz zu drucken.
Corporate
Identity
(Abk. CI), einheitliches, geschlossenes Erscheinungsbild eines
Unternehmens, das die Identität sowohl nach innen wie auch nach
außen festigt und sichert und damit die Marktstellung auf Dauer
gewährleistet. Der Entwurf eines CI verlangt detaillierte Kenntnisse
der Unternehmensphilosophie, der Produkt- und Vermarktungsstrategien,
wie auch der Personal- und Führungsstrukturen. Zum CI-Konzept
gehört in textlicher und visuelller Ausgestaltung das grundlegende
Design aller werblichen und kommunikativen Äußerungen des Unternehmens:
vom Firmenzeichen über die Produktausstattung bis zur Fahrzeugbeschriftung,
von der Architektur des Firmengebäudes bis zur Gestaltung der
Stellenanzeigen. Das CI ist wichtigster Identifikationsfaktor
und Richtschnur für alle nachfolgenden Kommunikations-Konzepte
auf Jahre hinaus. (zur
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Doppelseitiger
Druck
Das gleichzeitige Bedrucken des Bedruckstoffes auf beiden Seiten
(auch als Schön- und Widerdruck bezeichnet).
DPI (dots per inch)
Ein Maß
für die Auflösung von gedruckt vorliegenden Bildern
und Texten. (zur
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EPS
Kürzel für engl.: Encapsulated Postscript File. = PostScript-Code,
der alle Teil-Informationen zur grafischen Darstellung z.B.
einer Abbildung oder auch einer ganzen Seite in einer einzigen
Datei zusammenschließt. Der PostScript-Code einer EPS-Datei
ist rechnerunabhängig.
Euroskala
Euroskala - im Offset reproduzierte Farbtabelle welche die möglichen
Mischungsverhältnisse im 4-Farbsatz (YMCK) in Prozenten und
als Farbbeispiel darstellt. (zur
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Falzchema
Ein gefalzter
Bogen, mit dem der Druckerei gezeigt wird, wie die Seiten ausgeschossen
und gefalzt werden. (zur
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Farbmanagementsystem
Software zur Wahrung der Farbtreue zwischen verschiedenen Eingabe-
und Ausgabegeräten, damit die Druckergebnisse dem Original
entsprechen.
Farbmusterbuch
Druckmuster verschiedener Farben und Farbtöne von Druckfarben.
Hiermit kann ein Drucker dem Kunden zeigen, welche Farben er
anbieten und mit konstanter Qualität reproduzieren kann.
Filme
Der Film in der Druckindustrie dient der Informationsübertragung.
Er besteht aus transparentem Material, das mit einer lichtempfindlichen
Schicht beschichtet ist. Man unterscheidet in Seitenrichtig/Seitenverkehrt,
Positiv/Negativ, abhängig vom Druckverfahren. (zur
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Geschäftsdrucksachen
Zusammenfassung aller Drucksachen, die in einer Firma gebraucht
werden. Beispiel einer umfangreichen Geschäftsdrucksachen Ausstattung:
Briefbogen A4,
Briefbogen für die Geschäftsleitung A4,
2te Blätter A4,
Faxbriefe A4,
Rechnungen selbstdurchschreibend A4,
Rechnungen DIN-Lang selbstdurchschreibend von Hand auszufüllen,
Quittungen DIN-Lang selbstdurchschreibend von Hand auszufüllen,
Lieferschein DIN-Lang selbstdurchschreibend,
Briefhüllen in DIN-Lang mit Fenster,
Briefhüllen in DIN-lang ohne Fenster,
Briefhülle C4 mit Fenster,
Angebotsmappen B4,
Visitenkarten, diverse Formulare (Auftrag, Gesprächsnotizen
usw.)
Gradation
Als Gradation bezeichnet man die Tonwertwiedergabe in der Fotografie
und in der Reprotechnik. Je härter die Gradation, desto weniger
Grauwertabstufungen werden wiedergegeben. (zur
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Halbtonbild
Ein Bild, z.B. ein Foto oder ein Gemälde das kontinuirliche
Farbübergänge aufweist und zur Widergabe im Druck
aufgerastert werden muß. Heute werden die meisten Halbtonbilder
mit Hilfe von elektronischen Scannern und Grafik-Software digital
erfaßt und in Rasterbilder transformiert.
(zur
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Imprimatur
lat. "es werde gedruckt". Rechtsverbindliche Druckfreigabe des
Auftraggebers.(zur
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Komprimierung
Software-Algorithmen
(d.h. mathematische Formeln) zur Verringerung der Anzahl von
Binärziffern in einer digitalen Datei durch Beseitigung
überzähliger Informationen. Die Datenkomprimierung
verringert die Dateigröße und damit die Verarbeitungszeit
auf dem Rechner, den erforderlichen Speicherplatz und die Modem-Übertragungszeiten.
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LPI
(lines
per inch)
Ein Maß für die Auflösung gedruckt vorliegender
Rasterbilder. Es gibt die Rasterweite in Linien pro Zoll an.
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Maske
Der inaktive Teil eines Bitmap-Bildes, an dem keine Änderungen
vorgenommen werden können.
Megabyte
Eine Maßeinheit für digitale Daten; sie entspricht
1024 Kilobytes bzw. 1.048.576 Bytes. Die Abkürzung hierfür
lautet "MB".
Moiré
Ein unerwünschter Fehler beim Ausdruck, der dadurch entsteht,
daß die Raster sichtbar werden. Die ist häufig auf
verschobene Raster zurückzuführen.
Monitorkalibrierung
Die Einstellung der Farbwiedergabe eines Bildschirms, damit
die ausgewählten Farben der Druckausgabe entsprechen. (zur
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Negativfilm
Ein Stück Film mit einem Umkehrbild, bei dem dunkle Flächen
weiß und weiße Flächen dunkel erscheinen. (zur
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Offsetdruck
Erfunden um 1905 von den Amerikanern W. Rubel und C. Hermann,
basiert auf dem Flachdruckverfahren (s.a.). Der Offsetdruck
ist ein indirektes Druckverfahren, d.h. die Druckplatte druckt
nicht direkt auf das Papier sondern auf ein Gummituch, daß die
Farbe an den Bedruckstoff weiter gibt. Offset-Druckmaschinen
gibt es in allen Größen und Abmessungen (s.a. Maschinen-klassen),
eine weitere Unterscheidung gibt es noch in der Form des Papiereinzugs,
ob Bogen (Bogenoffset) eingezogen werden, oder ob das Papier
von Rolle kommt (Rollenoffset). Es gibt Offset-Maschinen mit
10 Farbwerken, das bedeutet das 10 verschiedene Farben auf einmal
gedruckt werden können, meistens ist aber in so einer Maschine
eine Wendetrommel integriert, so daß in einem Druckgang beide
Seiten des Bogens bedruckt werden. Oft ist noch eine Lackiereinheit
(s.a.) angeschlossen für die Druckveredelung oder ein Trockner
damit direkt nach dem Druck weiter verarbeitet werden. (zur
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PDF
(Portable Document Format)
Dateiformat für den plattformübergreifenden Dokumentenaustausch.
Hinweis für Printing on Demand - Aufträge: alle Komprimierungseinstellungen
deaktivieren, keine Neuberechnung der Bilder, alle Schriften
einbetten, OPI-Kommentare beibehalten, Transferfunktionen und
Unterfarbreduktion beibehalten, keine Änderung bei der Farbkonvertierung.
(zur
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Pixel
Eine Abkürzung für "Picture Element
PNG
(Portable Network Graphics)
Neues, komprimiertes Bitmap-Grafikformat für das Internet. Als
Alternative zu GIF entwickelt, weil dessen Verfahren bei der
Komprimierung zu rechtlichen Problemen führte. Bereits ausgereift,
aber noch nicht sehr verbreitet. Wird nur von allerneuesten
Browsern unterstützt.
Postscript
Seitenbeschreibungssprache. Eine von der Fa. Adobe in Zusammenhang
mit Apple Computer entwickelte, rechnerunabhängige Programmiersprache
zur Repräsentation grafischer Informationen zwischen Computersystemen
und Ein- und Ausgabegeräten. PostScript ist so universell, daß
es Vektor- wie Bitmapgrafik umfaßt. Die Qualität der Ausgabe
ist dadurch nur noch von der Mechanik des Ausgabegerätes abhängig.
Im Bereich des professionellen Publishing hat sich PostScript
als der erste, allgemein verfügbare Standard längst durchgesetzt
und wurde ständig weiterenwickelt und liegt mittlerweile als
PS-Level 3 vor.
PPI
(pixel per inch)
Ein beim Scannen von Bildern verwendetes Maß, das angibt,
wieviel Bilddetails erfaßt werden.
Proof
Ein Proof wird benötigt, um eine druckverbindliche Kontrollmöglichkeit
(Seitenstand und -Farbe) vor dem Druck zu haben. Proof's sind
nur für 4-farb-Druck und einige wenige Sonderfarben möglich.
In den analogen Proof-Verfahren (Dry-Match, Press-Match usw.)
wird das Proof von fertig belichteten Filmen, durch zuhilfenahme
von Folien auf eine Trägerschicht erstellt. Diese Proof stimmen
zu 95% mit dem nachherigen Druck überein. Bei digitalen Proof
wird die Seite, die im Rechner erstellt wurde, auf einem Farbdrucker
(z.B. im Thermosublimations-Verfahren) ausgegeben, dieses Proof
ist natürlich kostengünstiger herzustellen, da keine Filme benötigt
werden.
Punktzuwachs
Der Wert, um den die Größe eines Rasterpunktes zunimmt,
wenn die Druckfarbe vom Papier aufgesaugt wird. (zur
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Raster
Ein Muster von Punkten unterschiedlicher Größe zur
Simulation und zum Drucken eines Halbtonbildes, entweder farbig
oder schwarzweiß. (zur
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Raster-Image-Prozessor
Hardware, mit der elktronische Daten in eine Anordnung
von Rasterpunkten und Linien (z.B. im PostScript Format / S.
auch PostScript) umgesetzt werden, die gedruckt werden können.
Die kurzbezeichnung hierfür lautet RIP.
Rasterweite
Die Rasterweite bezeichnet die Anzahl der Rasterpunkte pro Fläche.
Früher war in Deutschland die Maßeinheit dafür Linien pro cm
(lpc), heute wird immer öfter durch DTP die Maßeinheit Linien
pro inch (lpi) verwendet. Die Formeln zur Umrechnung:
von lpc nach lpi: lpc x 2,54 = lpi
von lpi nach lpc: lpi / 2,54 = lpc
Je nach Druckverfahren und Papiersorte muß bei Bildern die Rasterweite
unterschiedlich sein.
20 - 30 lpc: Zeitungspapier und Siebdruck
34 - 40 lpc: satiniertes Papier
40 - 54 lpc maschinengestrichenes Papier
54 - 70 lpc: Kunstdruckpapier
70 bis 200 lpc: Ausnahmefälle.
Als universal Rasterweite für die meisten Zwecke kann man heute
die Weiten 48 - 54 lpc verwenden.
Repro
1.
Abk. für Reproduktion: Wiedergabe, Vervielfältigung,
2. Auf fotografisch/chemischem (neuerdings auch digitalem) Weg
hergestellter Film einer Druckvorlage (Aufsichtsvorlage oder
Dia) als Voraussetzung für die Druckplatten-Kopie.
RGB
Ein Farbmodell mit den Primärfarben Rot, Grün und
Blau, das für Scanner, Computermonitore und andere auf
Licht basierende Medien verwendet wird. (zur
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Sonderfarbe
Die mit einer anwenderspezifischen Druckfarbe und nicht mit
einer Kombination von Prozeßfarben gedruckte Farbe. (zur
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TIFF
Abk. Tagged Information File Format. Standardsystem (Format)
für elektronisches Speichern von Grafiken. Dateistruktur pixelorientiert,
für Halbtonabbildungen im Desk- Top-Publishing. Erlaubt auch
Darstellungen als Bitmap. S. auch: EPS-Format (Computergrafik).
Trapping
Eine
Druckvorstufentechnik zum Ausgleich von Registerabweichungen
im Druck. Im DTP-Bereich erfolgt dies hauptsächlich durch
Einstellen einer leichten Überlappung zwischen benachbarten
Farben.
Trommelscanner
Ein Gerät zur Erfassung von Bildern, bei dem die Vorlagen
auf einer rotierenden Trommel befestigt werden. Das Scannen
erfolgt mit Hilfe von Photomultiplier-Röhren. (zur
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UCR
(Undercolor Removal) Die Reduzierung der prozentualen Anteile
von Cyan, Magenta und Yellow, die ein Graukomponenten in dunkleren
Farben verursachen und deren Ersatz durch eine entsprechende
Menge Schwarz. Auch als Unterfarbenreduzierung bezeichnet.
Unscharfmaskierung
Ein Verfahren, mit dem das Bild (oder ein Teil davon) zuerst
an den Kanten weichgezeichnet wird; danach werden diese Werte
von den aktuellen Einstellwerten abgezogen. Auf diese Weise
läßt sich das gesamte Bild feiner scharfzeichnen
als durch Anwendung eines Scharfzeichen-Filters allein. (zur
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Verlauf
Eine allmähliche Änderung des Farbtons bzw. der Farbe
über eine bestimmte Fläche auf einer Druckseite oder
auf dem Bildschirm. Ein Verlauf mit mehreren Farben wird auch
als Mischfarbe bezeichnet. (zur
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Weiterverarbeitung / Finishing
Ein allgemeiner
Begriff für die verschiedenen Arbeitsschritte wie Rillen,
Falzen, Stanzen und Prägen, die zwischen dem Druck und
Versand an Druckerzeugnissen ausgeführt werden.
(zur
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